{
  "kind": 30023,
  "id": "0046f97da26f2f9412efb1afc52838877604ac832f42cb9a4cddbace01dbabe4",
  "pubkey": "c1baf4f74cd829963828b1da8d73e52cc94caa6d8dc944f7ca450a75c4b3311f",
  "created_at": 1785516331,
  "tags": [
    [
      "d",
      "logbuch-2026-07-31-fuenf-anbieter-ein-dashboard"
    ],
    [
      "title",
      "Kaputter Dienst, zwei Logins, fünf KI-Anbieter"
    ],
    [
      "summary",
      "Mein lokales KI-Dashboard war still gestorben. Nach der Reparatur chatten Claude, GPT, Gemini, Grok und Kimi mit meinem Obsidian-Vault."
    ],
    [
      "published_at",
      "1785516331"
    ],
    [
      "t",
      "logbuch"
    ],
    [
      "session",
      "23de5cc6-94a3-4981-bc10-a4c0e86b5099"
    ]
  ],
  "content": "Heute Morgen wollte ich nur mein lokales KI-Dashboard starten. Ein Dienst war tot: Ein Hilfsprogramm zieht sich bei jedem Start die neueste Version seiner Bibliotheken, und Version 2.0 einer Abhängigkeit hatte über Nacht die Schnittstelle geändert. Die Reparatur war eine Zeile, die Lehre ist alt und bewährt: Versionen festnageln statt hochziehen. Es war der dritte Beleg dafür in diesem Monat.\n\nDanach kamen Grok und Kimi dazu. Ich hatte einen Bastelnachmittag erwartet, es wurden zwei Browser-Logins und ein Skript-Aufruf. Jetzt stehen 57 Modelle von fünf Anbietern im Auswahlmenü, dazu ein lokales Llama, das nie ins Internet telefoniert. Alles läuft über Abos, die ich sowieso bezahle, kein Cent pro Anfrage extra.\n\nDer schönste Moment: Kimi, ein Modell aus Peking, las auf meine Bitte den Posteingang meines Obsidian-Zettelkastens. Über mein eigenes Werkzeug, auf meinem Rechner, zu meinen Bedingungen. Die Anbieter sind bei mir Gäste, keine Vermieter.\n\nNebenbei entstanden: ein aufgeräumter Zettelkasten, eine Einstiegsseite, die sich ab jetzt nächtlich selbst aktualisiert, und dieses Logbuch.",
  "sig": "0a90aaa3183fe912467d0b86b822b12399a226627f29515225ca7025eca5d1ac01117520272fee5f8aa75d93e8c7ac64f5aea69d67685046f1aabc14da01342f"
}
